학술논문


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(예 : 2010-2015)
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Kosenamen: ein deutsch-ägyptischer vergleich: 174 KOSENAMEN: EIN DEUTSCH-ÄGYPTISCHER VERGLEICH Anton Umbach (DAAD Lektor) Aufgrund der emotionalen Struktur des Menschen als soziales Wesen ist anzunehmen, dass sprachliche Phänomene wie Kosenamen (und auch Schimpfwörter) von allen Sprachgemeinschaften unsrer Erde verwendet werden und somit als kulturell universal gelten können. Mutmaßlich gibt es in jeder menschlichen Gesellschaft Bezeichnungen für eine geliebte Person wie der Partnerin, dem Partner oder den eignen Kindern um auf eine zärtliche und teilweise auch scherzhafte Weise emotionale Zugehörigkeit und Zuneigung auszudrücken. Kosenamen werden in der Sprachwissenschaft auch als Hypokoristika bezeichnet, was sich aus den griechischen Wörtern hypo-koristikon für ‚schmeichelnder Name’ ableiten lässt (vgl. Bußmann, 2008, S.272). Im Hinblick auf die Semantik und Morphologie spricht Bußmann von einem „Ausdruck mit verkleinernder oder zärtlicher Bedeutungskomponente, dessen Bildung durch Suffixe [...], Kurzformen [...] oder Silbenverdopplung [...] erfolgen kann“ (ebd.). In pragmatischer Hinsicht sind die Kosenamen von den Spitznamen abzugrenzen. Spitznamen werden innerhalb bestimmter Gruppen wie zum Beispiel unter Freunden, innerhalb einer Dorfgemeinschaft, in Schulklassen, Vereinen, etc. verwendet um auf eine kritische oder humorvolle Weise eine Person zu benennen. Sie können zur Anrede dieser Person genutzt werden oder beim Reden über diese Person verwendet werden, wobei die Person mitunter nicht mal von dem Spitznamen, mit dem sie belegt ist wissen muss (vgl. Spillner, 2011, S. 263). Eine kommunikative Verwendung von Kosenamen kommt nur in Zweierbeziehungen bzw. innerhalb der Kernfamilie vor. Spillner (ebd.)spricht hier von einer intimen Relation, die „anerkennend, schmeichelnd, positiv wertend, humorvoll [ und ] emotional“ ausgedrückt wird. Diese Arbeit soll der Frage nachgehen, ob sich im Vergleich zwischen dem Deutschen und dem ägyptischen Arabisch partielle Äquivalenz hinsichtlich der Semantik und der morphologischen Bildung von Kosenamen feststellen lässt. Um die Semantik vergleichen zu können, soll das Spektrum der Wortfelder verglichen werden denen die Kosenamen entspringen.Anschließend wird auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihrer morphologischen Bildung eingegangen. Eine theoretische Hinführung soll einige für diese Untersuchung wichtige Arbeitsbegriffe vorstellen und definieren und den darauffolgenden empirischen Teil dieser Arbeit auf eine fundierte Grundlage stellen. Nachdem zehn ägyptische und neun deutsche Studierende mittels eines Fragebogens (siehe Anhang) gebeten wurden Kosenamen aufzuschreiben, die Ihnen in ihrer Sprache als gängig erscheinen, wurden anhand dieser generierten Daten zwei Teilkorpora erstellt. Ein Korpus enthält die Nennungen der deutschen Kosenamen und ein Korpus die Nennungen der ägyptischen Kosenamen. Um Musterhaftigkeit beizubehalten und die Aufnahme von Neologismen in die Korpora zu vermeiden, wurde sich hier nur auf Kosenamen zwischen (Ehe-)Partnern und für die eigenen Kinder beschränkt. Auf den Bereich der Spitznamen, also freundschaftlich motivierte Benennungen einer Person innerhalb eines größeren sozialen Gefüges wird im Rahmen dieser Arbeit nicht eingegangen. Die Korpora werden dann hinsichtlich der Wortfelder, denen sich die Lexeme zuordnen lassen und morphologischer Auffälligkeiten wie Possessivität, Diminutive, und Wortreihung analysiert. Die Ergebnisse werden sprachvergleichend dargestellt und erörtert. 175 Bei der Auswertung der Daten wird nicht ausschließlich quantitativ, sondern auch qualitativ-explorativ und interpretative vorgegangen. Aus diesem Grund tritt der Forschende, der zeitweilig als teilnehmender Beobachter agierte in der Beschreibung der Methodik in der ich-Form in Erscheinung. Die Feststellung von Äquivalenzen zweier Sprachen verlangt ein komplizierteres methodisches Vorgehen als die Analyse einzelner Übersetzungsäquivalente. Eine einheitliche Einteilung der Wortfelder hat sich im Rahmen dieser Arbeit als schwierig erwiesen, da sie dem Forschenden eine gewisse explorativ-interpretative Kompetenz abverlangt. Die Ergebnisse zeigen allerdings das sich das gewählte Vorgehen als erkenntnisgewinnend und nicht unmöglich erweist. Die Arbeit versteht sich aufgrund der eher geringen Datenmenge als Pilotierung. Es bleibt anzunehmen, dass für beide Sprachen hinsichtlich der Verwendung von Kosenamen mehr Wortfelder ermittelt werden können, wenn mehr Probanden befragt werden würden. Eventuell ließen sich für das Deutsche Wortfelder erschließen, die auf der Datengrundlage diese Studie bislang nur im Ägyptisch-Arabischen vorkommen. Auch die Wahl der Probanden könnte einen Einfluss auf das sich ergebene Wortfeldspektrum haben. Es kann davon ausgegangen werden, dass die größere Alterspanne der ägyptischen Probanden einen Einfluss auf die größere Vielfalt des Arabischen gegenüber dem Deutschen hat. Um die in dieser Arbeit generierten Erkenntnisse zu festigen, müsste in einer weiterführenden Arbeit das Korpus erweitert werden. Ein größeres Korpus, würde mehr Neologismen aufweisen, die wiederum selbst Gegenstand der Forschung sein können. Es bleibt zu überprüfen, ob sie durch eine ähnliche Vorgehensweise gebildet werden wie die in dieser Studie gesammelten gängigen Kosenamen. Eine solche weiterführende Studie hätte sich zum Ziel zu setzten die kulturspezifische Bildung von Kosenamen in Zweierbeziehungen aufzudecken. Die Erkenntnisse, die sich durch kontrastive Untersuchungen ergeben, sind zu didaktisieren und in die Lehr- und Lernprozesse des Fremdsprachenunterrichts aufzunehmen. Eine Didaktisierung der Erkenntnisse dieser Arbeit eignete sich besonders für den DaF-Unterricht mit homogenen Klassen arabischer Muttersprachler oder Lerner des arabischen mit deutscher Muttersprache. Sich im Unterricht mit Kosenamen zu beschäftigen sensibilisiert die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer hinsichtlich kultureller Gemeinsamkeiten (in beiden Sprachen werden Kosenamen verwendet) und dem ästhetischen Gebrauch von Sprache. Weiterführende Studien, die auch andere Sprachen in die Erforschung miteinbeziehen, könnten Aufschluss darüber geben, ob die Verwendung von Kosenamen ein generelles kulturell-universales Phänomen sind. LITERATURVERZEICHNIS: 1. Bußmann, Hadumod(2008): Lexikon der Sprachwissenschaft . Vierte, durchgesehene und bibliographisch ergänzte Auflage, Stuttgart: Alfred Kröner Verlag 2. Matta, Hilda (2017): Das Wortfeld „Zeiteinteilung“ im Deutschen und Ägyptisch- Arabischen. Eine lexikologische, kulturvergleichende Studie . In: Fisch, Michael und AboulFotouh Salama, Dalia (Hrsg.). Beiträge zur transkulturellen Wissenschaft Band 4; Die Wissenschaft ist ein Meer ohne Ufer; Beiträge zum Forschungskolloquium an der Abteilung für Germanistik der Universität Kairo, Berlin: WEIDLER Buchverlag 3. Spillner, Bernd (2011): Kosenamen von deutschen Jugendlichen . EdituraMega. Abrufbar unter: http://www.diacronia.ro/ro/indexing/details/V1435/pdf(Zugriff:22.01.2019) 4. Tekin, Özlem (2012): Grundlagen der Kontrastiven Linguistik in Theorie und Praxis . München: Stauffenberg Verlag 5. Wanzeck, Christiane (2010): Lexikologie: Beschreibung von Wort und Wortschatz im Deutschen . Göttingen: Vandenhoeck& Ruprecht
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Zamonaviy lingvistik tadqiqotlar: xorijiy tajribalar, istiqbolli izlanishlar va tillarni o‘qitishning innovatsion usullari. :174-175
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Academic Journal
Journal of Intelligent & Fuzzy Systems. 45:6875-6886
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